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14.07.2018 22:15 Alter: 127 days
Kategorie: Neuigkeiten
Von: ths

KonfiCamp 2018 wegen Noroviruserkrankungen vorzeitig beendet

Alle Jugendlichen sind seit Samstag 14. Juli wieder zuhause


Nachdem über 50 Teilnehmende am Norovirus erkrankt waren, musste das diesjährige 13. KonfiCamp des Kirchenkreises Oderland-Spree vorzeitig beendet werden. Bereits am Mittwochabend, am zweiten Camptag, traten die ersten Krankheitsymptome auf. Bis zum Donnerstag erkrankten 50 Jugendliche und einige Betreuer. Nachdem die Campleitung einen Notruf abgesetzt hatte, wurde ein Isolationsbereich eingerichtet und das Ferienzentrum Rauenstein (Thüringen) unter Quarantäne gestellt. Ab Donnerstagabend stagnierte die Zahl der Erkrankungen. Dennoch wurde beschlossen, das Camp vorzeitig zu beenden, weil die Gefahr weiterer Ansteckungen nicht ausgeschlossen werden konnte. In einem großangelegten Hilfseinsatz von Rettungskräften aus dem Kreis Sonneberg und den umliegenden Landkreisen wurden die erkrankten Jugendlichen durch ein Team aus Notärzten, Rettungssanitätern, Amtspersonen und der freiwilligen Feuerwehr betreut. Die Rückreise wurde für Samstag organisiert. Mittlerweile sind alle Jugendlichen und Betreuer wieder zu Hause.

 

Das KonfiCamp mit 214 Teilnehmenden im Alter von 13 bis 19 Jahren und 8 Betreuern fand zum 11. Mal in Rauenstein statt. Die Ursache der Erkrankung konnte zuerst nicht sicher festgestellt werden. In der Zwischenzeit wurde jedoch ein Norovirus nachgewiesen. Bereits vor einigen Wochen musste die Anlage aufgrund von Noroviren gesperrt werden. Die Gruppe aus dem Kirchenkreis war die erste Besuchergruppe nach der amtlichen Wiederfreigabe durch das Gesundheitsamt Sonneberg. Dennoch erfolgten bei der Anreise noch einmal umfängliche Kontrollen und Belehrungen durch das Gesundheitsamt.

 

Alle erkrankten Jugendlichen konnten vor Ort behandelt werden und zeigten bereits am Freitag größtenteils deutliche Besserungen. Daraufhin wurde die Quarantäne im Camp aufgehoben und der Einsatz durch die Helfer beendet. Ein Sanitätsteam blieb bis zum Ende des Camps vor Ort. Gesunde und erkrankte Jugendliche wurden während der ganzen Zeit im Camp und auch auf dem Rücktransport weiterhin voneinander getrennt, um weitere Ansteckungen zu vermeiden.
 

Zwei Jugendliche mussten während des Camps in umliegende Krankenhäuser eingewiesen werden, allerdings nicht aufgrund von Durchfallerkrankungen. 35 Jugendliche wurden bereits vor Camp-Ende von ihren Eltern abgeholt. Alle Jugendlichen zeigten sich sehr bestürzt und traurig über das vorzeitige Ende des diesjährigen KonfiCamps. Denn das Camp ist der jährliche Höhepunkt der kreiskirchlichen Jugendarbeit, auf den sich die Konfirmanden und Jugendlichen bereits das ganze Jahr über freuen.
 

Unser Dank gilt den vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helferinnen und Helfern vor Ort, darunter den Einsatzleitern und Notärzten, dem Deutschen Roten Kreuz, Arbeiter Samariterbund, Johannitern, Bergwachten und den freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Orte für ihre unermüdliche Hilfe und ihren sensiblen und hilfsbereiten Umgang mit den erkrankten Jugendlichen. Besonderer Dank gilt der schnellen und umfangreichen Unterstützung, Anteilnahme und Betreuung durch den Besitzer der Anlage, Matthias te Kampe und seinem Team.

 

Weitere Informationen:https://www.kreis-sonneberg.de/news

 

Thomas Schüßler
Kreisjugendpfarrer / Öffentlichkeitsbeauftragter

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