Ältestentag am 18. Februar 2017 im Dom St. Marien, Fürstenwalde

Gottesdienst – aus Ideen schöpfen, Anregungen bekommen, sich austauschen und gestärkt weitergehen.
Unter diesem Thema stand unser erster gemeinsamer Ältestentag im Kirchenkreis Oderland-Spree. Eingeladen waren Gemeindekirchenratsmitglieder, die Ältesten, aus den rund 100 Kirchengemeinden des Kirchkreises. 90 Älteste kamen am 18. Februar im Fürstenwalder Dom zusammen. Für die Ältesten und für die Pfarrerinnen und Pfarrer, die nicht dabei sein konnten, haben wir diese Dokumentation erstellt. Sie bietet hoffentlich eine gute Grundlage für den weiteren Austausch. Und vielleicht ist das Erscheinen der Dokumentation ein guter Anlass, die Eindrücke des Tages und die konkreten Ansätze zur Weiterarbeit neuerlich anzuschauen und gemeinsam nächste Schritte zu planen! Wir freuen uns über Rückmeldungen dazu!

Dokumentation des Ältestentags

Der erste kirchenkreisweite Ältestentag stand unter der Überschrift: Gottesdienst – aus Ideen schöpfen, Anregungen bekommen, sich austauschen und gestärkt weitergehen.
In der ersten und letzten Einheit des Tages waren die Ältesten einer Region unter sich, tauschten sich aus und hielten die für sie wichtigen Ergebnisse des Ältestentags fest. 
Gerahmt und getragen wurde der Ältestentag von Gebet, Singen und Segen. Und auch die Pausen trugen mit der achtsam-freundlichen Versorgung durch das Dom-Team und angeregten Gesprächen zum Gelingen des Ältestentages bei.
Es war ein reich gefüllter Tag für die Ältesten und die Referentinnen, die Referenten. „Das sollte es öfter geben!“ hörten wir bei der Verabschiedung immer wieder.
Und es war ein Auftakt – die Arbeit an diesem Thema geht weiter!

Zum Ablauf und zur Anlage des Ältestentags

Hauptvortrag: Was wird aus dem Gottesdienst? Beobachtungen, Hintergründe und Wege.
Referentin: Dr. Ilsabe Alpermann (Amt für kirchliche Dienste, Berlin)
Diesen Vortrag können Sie hier nachlesen

Workshops

  1. Was macht unsere Gottesdienste attraktiv? Erkundungen.
    Dr. Ilsabe Alpermann, Arbeitsstelle Gottesdienst, Amt für kirchliche Dienste in der EKBO. 
    Eine Übersicht über die Erkundung finden Sie hier.
  2. "Liebster Jesu wir sind vier“ (und für die Orgel ist auch niemand da)
    Wie können wir in einer kleinen Gemeinde feine Gottesdienste feiern?
    Agnes-Maria Bull, stellvertretende Superintendentin und Pfarrerin in der Kirchengemeinde Herzfelde-Rehfelde
    Ablauf und Ergebnisse finden Sie hier. Ein Beispiel für eine kleine Gottesdienstform hier.
  3. Regionalentwicklung durch Kooperation beim Gottesdienst.
    Christhard Ebert, Theologischer Referent EKD-Zentrum für Mission in der Region.
    Regionale Kooperation kann eine Region nach vorne bringen – nicht nur, aber auch beim Gottesdienst. Im Workshop wurde besprochen, welche Chancen darin liegen, welche Voraussetzungen dazu nötig sind, welche Fallstricke hier auch lauern.
    In diesem Artikel können Sie wesentliche Aussagen nachlesen.
  4. Kooperativer, bedachter, genauer – über Qualität im Gottesdienst.
    Hilmar Gattwinkel, Leiter des Zentrums für die Qualitätsentwicklung im Gottesdienst.
    Zusammenfassung der Ergebnisse des Workshops
  5. Ein Gottesdienstkonzept für die Region – der Kirchenkreis Köthen.
    Dietrich Lauter, Kreisoberpfarrer i.R., Lohr am Main
    Viele Predigtstätten, kleine Gottesdienstgemeinden, Pfarrerinnen und Pfarrer, die regelmäßig mehr als zwei Gottesdienste am Wochenende halten – und das ohne Aussicht auf Besserung. Unangenehm, aber unausweichlich die Erkenntnis, dass dies so auf Dauer nicht zu retten ist. Damit mussten sich die Kirchengemeinden im ländlichen Bereich des Kirchenkreises Köthen (Anhalt) auseinandersetzen. Es kostete Mut, neue Wege einzuschlagen: "Im Ergebnis hatten wir zwar weniger, aber besser besuchte Gottesdienste mit einer deutlichen Steigerung der Teilnehmerzahlen insgesamt, Gottesdienste mit größerer Ausstrahlung, einen Motivationsschub bei den Predigenden, mehr Zeit für Gespräche nach dem Gottesdienst, eine Stärkung der überörtlichen Gemeinschaft."
    Dietrich Lauter berichtete über den Weg, den er mit Kirchengemeinden im ländlichen Bereich gegangen ist. Und regte zum Nachdenken über eigene Möglichkeiten an.
    Einen Einblick in das prämierte Gottesdienstkonzept
  6. „Ohne uns geht gar nichts?!“ Gottesdienste für Kinder und Familien.
    Barbara van der List-Pestner, Elisabeth Carlsson, Conni Hemmerling, Christel Stavenow, Gemeindepädagoginnen im Kirchenkreis
    Zur Dokumentation geht es hier
  7. „… und Himmelfahrt gehen wir zum Backofengottesdienst“ – gute Erfahrungen mit Regionalgottesdiensten.
    Nanna-Maria Luttenberger, Pfarrerin in Neulietzegöricke und Sven Tiepner, Pfarrer in Friedersdorf und Reichenwalde
    Einen Einblick erhalten Sie hier.
  8. Am Anfang war das Mahl. (Wie) Gehören Gottesdienste und gemeinsames Essen zusammen?
    Frank Schürer-Behrmann, Superintendent im Ev. Kirchenkreis Oderland-Spree
    Im Neuen Testament, besonders im 1. Korintherbrief, sind gottesdienstliche Feiern eng mit gemeinsamem Essen in überschaubarem Kreis verknüpft.
    Bei uns gibt es heute verschiedene Arten und Weisen, wie Gottesdienste mit gemeinsamen Essen verbunden werden. Wie sahen die gottesdienstlichen Mähler damals aus, und welche Anregungen können sie uns für die Verbindung von Gottesdiensten und Essen in kleinen und großen Gemeinden bei uns heute geben?
     Impulse und Ergebnisse und noch eine Anlage zum Workshop
  9. United – Jugendgottesdienste.
    Thomas Schüßler, Kreisjugendpfarrer, und Collins Kiborek, Pastor, beide in der ev. Jugendarbeit im Kirchenkreis
    Einmal monatlich Jugendgottesdienst im Kirchenkreis. Moderne Musik - Countdowns - Video - viele bereiten vor - eine Kaffeepause in der Mitte des Gottesdienstes
    Welche Elemente sind auf andere Gottesdienste übertragbar? Warum ist die Hälfte der Besucher etwas älter als die Jugendlichen? Lassen Sie sich hineinnehmen…United


Wie könnte es weitergehen? Gesprächsgruppen in den Regionen
In den Regionen wurde entlang eines Leitfadens ein Resümee gezogen und weitere Schritte angedacht.
Zur Weiterarbeit am Thema

Anmerkungen, Kommentare, Rückmeldungen oder Kritik zum Ältestentag
Wir freuen uns über eine Rückmeldung zum Ältestentag. Hat sich der Ältestentag in irgendeiner Weise auf Ihr Gemeindeleben ausgewirkt? Wie oft wünschen Sie sich solche Ältestentage? Zu welchen Themen würden Sie gern arbeiten?

Schreiben Sie bitte eine Mail an Dr. Franziska Fichtmüller bildung.ehrenamt(at)ekkos.de oder rufen Sie an: 03361 59 18 15. Wir sind sehr interessiert an Ihrer Meinung!

Und wir unterstützen Sie selbstverständlich auch bei der Weiterarbeit an den Themen des Ältestentages! Nehmen Sie bitte Kontakt auf!

Pressestimme zum Ältestentag

Beten auf dem Campingplatz – unter dieser Überschrift berichtet die Märkische Oderzeitung am 21. Februar über den Ältestentag.